Über mich

Hi,ich
vor 28 Jahren wurde ich im Schatten des größten gusseisernen Turms Europas geboren. Da der Lieblingsname meiner Eltern schon für meinen älteren Bruder aufgebraucht war, blieb für mich nur Dirk übrig.
Eine meiner ersten Kindheitserinnerungen ist, dass ich nur einschlafen konnte, wenn im Kassettenrekorder ein Hörspiel lief. Außerdem geistern mir, solange ich denken kann, täglich tausendundeine Geschichte durch den Kopf. Ich weiß noch, dass ich mir stundenlang, wenn ich als Kind mit Fieber im Bett lag, die Raufasertapete anschauen konnte und in den Mustern die spannendsten Abenteuergeschichten gesehen und erlebt habe.

Wenn ich erwachsen werden würde, beruhigte sich später einmal meine Phantasie, dachte ich. Doch bis heute bringen mich immer noch permanent Unmengen an Geschichten zum Nachdenken.
Das aber, was ich gelernt habe, ist, dass es weitaus angenehmer für mich ist, mich auf eine Story zu konzentrieren und diese in meiner »Phantasiesprache« aufzuschreiben. Denn obwohl ich ein Abitur habe, muss ich gestehen, dass ich in meiner Schullaufbahn nie ein Diktat geschrieben habe, was eine bessere Note als 6 hatte. Das hat mich unter anderem auch jahrelang davon abgehalten, etwas von mir öffentlich zu machen.
Als ich dann nach Dresden gezogen bin, war für mich jedoch irgendwann das Verlangen zu groß, ein eigenes Hörspiel zu produzieren. Mit der Hilfe fabelhafter Freunde habe ich dies auch mit »Ach und Krach« auf die Beine gestellt.
Ich war richtig glücklich, den Schritt gewagt zu haben! Doch beim fertigen Hörspiel wurden mir so viele Bereiche bewusst, die ich beim nächsten Mal verbessern wollte. Ich war also förmlich angefixt, erneut Freunde zusammenzutrommeln und es ein kleines Stück verfeinerter zu gestalten. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ähnlich erging es mir, als ich aus Spaß ein kartenbasiertes Trinkbrettspiel für einen Abend erfunden und umgesetzt habe. Die Idee, selbst ein komplett funktionierendes Brettspiel zu basteln, hat mich genauso wenig los gelassen, wie meine Lust am Hörspiele produzieren. Und irgendwie ist dieser Gedanke, Sachen, die ich sonst immer nur konsumiert habe, selber von Anfang bis Ende anzufertigen, für mich ein wichtiger Teil im Leben geworden.
Die reifen Früchte davon landen nun hier in meinem »Das Ist Räudige Kunst«-Projekt.
Mein größter Traum für die Zukunft ist, dass ich in diesem Projekt weiterhin das ausleben kann, was ich so sehr liebe!

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